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Schwierigkeitsgrad: 2
Normale Anstrengung
Dauer: 3:30 min |
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Wegbeschreibung
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Ausgangspunkt ist die Telefonkabine, die sich in der hinteren der Mehrzwecksportanlage in
Tunte verlaufenden Strasse befindet.
Die Wanderung beginnt in westlicher Richtung gegen "la Cruz Grande" (das große
Kreuz). Nach einem ersten starken Aufstieg verläuft der Weg in gemäßigter Steigung und
erlaubt dem Wanderer, die Aussicht auf "la Caldera de Tirajana" (Vulkankrater
von Tirajana) zu genießen. In nördlicher Richtung lassen sich "el Pico de las
Nieves" (der Schneegipfel) und "el Risco Blanco" (der Weiße Fels)
erkennen. Der Weg führt nach "Cruz Grande" und trifft auf die Landstrasse
C-815. Nach einem kurzem Stück entlang der Landstrasse trifft man auf einem nach links
(in südlicher Richtung) abbiegenden Wanderweg.
Man folgt diesem Weg und gelangt in "el Parque Natural de Pilancones-Ayagaures"
(Naturpark von Pilancones-Ayagaures). Dem Weg weiter folgend passiert der Wanderer zwei
Abbiegungen nach rechts, die erste Richtung "Cuevas Blancas" (weiße Höhlen)
die zweite Richtung "Casa Forestal" (Forsthaus). Später, auf dem
"Degollada del Dinero" (Geldpass), führt der Weg an einer dritten Abzweigung
wiederum nach rechts vorbei.
Man folgt weiterhin dem oberen Wanderpfad des "Parque Natural de
Pilancones-Ayagaures". Etwa 600m nach dem Pass vereinigt sich der obere Weg mit dem
von rechts kommenden unteren Wanderpfad des Naturparkes. Man folgt weiterhin dem selben
Weg, der an der Südseite "Morres del a Cruz" (Hügel des weißen Kreuzes)
vorbeiführt. Links des Weges wandert man am
"Pino San Antonio" (Pinie des heiligen Antonius), am
"Degollada de Rociana" (Rociana-Pass) und an den
"Morres de las Vacas" (Hügel der Kühe) vorbei und gelangt zum "Degollada
de Manzanilla" (Kamillenpass). Am Wegkreuz an dieser Stelle biegt man nach links ab
und gelangt auf dem
"Camino del Pinar" (Pinienwaldweg) der ansteigend bis nach Tunte führt. Rund
800m nach der Kreuzung befindet sich linkerhand eine durch eine künstliche Höhle
geschützte Quelle.
Die Wanderung findet in Tunte, bei der Telefonkabine ihren Abschluss.
Geschichte der Wegbeschreibung:
Vor rund 50 Jahren befand sich in Cruz Grande ein Wirtshaus, das Treffpunkt der
Fuhrleute war. Der Wanderpfad fand besonderen Zustrom anlässlich des "Apostol
Santiago" (heiliger Jacobus), des Schutzheiligen von San Bartolomè de Tirajana. Die
Pilger kamen aus verschiedenen Teilen der Insel um die Statue des "Santiago, el
Chico" (Jacobus "der Knabe") zu verehren. Die Heiligenstatue stammt aus der
"Ermita del Pinar" (Wallfahrtskapelle des Pinienwaldes). Nach der Legende nahm
das Gewicht der kleinen Statue ständig zu, als man das erste Mal versuchte sie von der
Wallfahrtskapelle in die Kirche von Tunte zu schaffen. Die Statue musste daher an ihren
Ursprungsort zurückgeschafft werden, obwohl sie letztlich doch in die Kirche von Tunte
gebracht wurde, wo sie noch heute steht.

Rauhe Felsen, aromatischer Ginster und die
Schönheit der Frauen dieser Insel bestimmen die
Harmonie der Landschaft und Ihre Form des Seins
und des Empfindens.
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Tour
2
Tunte - Cruz Grande - Pargana
Degollada de los Gatos - Pico de las Nieves |
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Schwierigkeitsgrad: 4
Schwere Anstrengung
Dauer: 3 Stunden |
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| Wegbeschreibung 
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Ausgangspunkt ist die sich in der hinter der Mehrzwecksportanlage in Tunte verlaufenden
Strasse.
Die Wanderung beginnt in westlicher Richtung gegen
"la Cruz Grande" (das große Kreuz). Der Weg endet auf der Landstrasse C-815.
Man folgt der Landstrasse Richtung San Bartolomè und sieht nach wenigen Metern eine
linkerhand liegende Steigung die zu einem Kreuz führt. Nach der Überlieferung sollen die
Trauerzüge an dieser Stelle ein Ruhepause eingelegt haben.
Ab dem Kreuz nennt sich der Weg "Camino de la Plata" (Silberweg). Durch die
Ebenen von Pargana führt der Weg zum " Camino de la Cumbre" (Gipfelweg). Die
Einrichtung des Weges geht auf das 19. Jahrhundert zurück und der "Camino de la
Plata" löste den ursprünglichen Weg ab, der die "Barranco de Ayacata"
(Schlucht von Ayacata) durchquerte. Der Weg führt rechts am Kreuz und an einem Haus
vorbei, das bis vor einigen Jahrzehnten ein Wirtshaus war. Der mit Steinen ausgezeichnete
Weg steigt Richtung Pargana stark an und verläuft im letzten Teilstück im Zickzack. Nach
dem starken Anstieg gelangt man auf eine Ebene und geht in Richtung Pinienwald weiter
(nicht ohne vorher den Blick gegen Westen gerichtet und die Aussicht auf "el Roque
Nublo" (der wolkige Fels) und das "Barranco de Ayacata" genossen zu haben).
Der Pfad verläuft zwischen Pinien und Ginsterbüschen weiter.
Nach einem Aufstieg entlang der Wasserscheide gelangt man zu einem Markstein des
"Cabildo Insular" (Inselrat). An dieser Stelle verlässt man diesen "Camino
Real" ("Königsweg" - historische Bezeichnung der Fußwege) nach rechts.
Der Weg führt am "Degollada de los Gatos" (Katzenpass) und am "Puton del
la Agujerada" vorbei zur oberen Talseite der "Barranco de la Culata". Zum
Fuss des "Pico de la Nieves" (Schneegipfel) gelangt man indem man in Richtung
des in nordöstlicher Richtung erkennbaren Aussichtspunktes weitergeht. Der Aussichtspunkt
liegt neben dem militärischen Sperrgebiet, das leicht an seinem beiden großen Kuppeln
erkennbar ist. Der "Pico de la Nieves" ist mit einer Höhe von 1.949m über dem
Meeresspiegel der höchste Punkt der Insel. Um zum Ausgangspunkt der Wanderung zu gelangen
folgt man demselben Weg zurück.
Geschichte der Wegbeschreibung:
Der Weg von Tunte nach Cruz Grande
Die Wege von Tunte nach Cruz Grande und der "Camino de la Plata" verbanden San
Bartolomè de Tirajana über den "Cumbre de Gran Canaria" (Gran-Canaria-Gipfel)
mit anderen Dörfern der Insel. Im Austausch für Aprikosen, Oliven, Kohle, Salz und
Palmmatten gelangten andere, verarbeitete Produkte in die Gegend Tirajanas. Der "Pico
de las Nieves" wird auch "Pozo de las Nieves" (Schneegrube) genannt, da im
17.Jahrhundert ein hoher Herr mehrere Gruben errichtete, um den in der Gegend fallenden
Schnee zu sammeln. Der Schnee wurde bewahrt, indem er mit Stroh gemischt wurde; so wurde
er bis nach Las Palmas transportiert, wo er im Spital von San Martin zu Heilzwecken
verwendet wurde. Später diente der Schnee auch zur Herstellung von Speise- und Fruchteis.
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Das ist die typisch
kanarische Flora, die Sie bei Ihren Wanderungen mehrfach sehen und bewundern können! |
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Top
Tour 3
Tunte - Cruz Grande
Morro de la hierba huerto - Presa de Chira
Cercados de Araña
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Schwierigkeitsgrad: 2
Normale Anstrengung
Dauer: 3:30min |
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Wegbeschreibung
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Ausgangspunkt ist die Telefonkabine, die sich in der hinter der Mehrzwecksportanlage in
Tunte verlaufenden Strasse befindet.
Der Weg steigt westlich Richtung "Morro de la Cruz grande" an und führt an der
Nordseite dieses Hügels entlang zur Landstrasse
C-815. Nach Erreichen der Landstrasse biegt man links Richtung
Süden ab und gelangt in den "Parque Natural de Pilancones-Ayagaures". Der Weg
führt an zwei Verzweigungen nach rechts vorbei; die erste führt nach "Cuevas
Blancas", die zweite zum "Casa Forestal". Man folgt dem Weg bis zum
"Degollada de Dinero" und biegt in der Kurve an dieser Stelle in einen nach
rechts abbiegenden Weg ein. Die Abzweigung ist aufgrund der dort errichteten
Steinmäuerchen leicht zu finden. Der Weg schlängelt sich bergab und führt zu einer
Kreuzung, die wiederum mit Steinmäuerchen gekennzeichnet ist. Man folgt dem rechts
abbiegenden Weg und geht der Südseite des "Morro de las Cruces" entlang bis zum
"Degollada de Cho Benito". Der Weg führt am Westhang des Kammes entlang, der
"Alto de Cho Eusebio" [Höhe von Cho Eusebio] zum "Degollada del
Sordo" [Pass des Tauben], Der vom "Morro de la Hierba Huerto" [Hügel des
Kräutergartens] überragt wird. Man zieht an einer Abzweigung nach links vorbei, hält
sich auf dem Hauptweg und geht den "Morro de la hierba Huerto" entlang, bis man
zu einer weiteren Kreuzung gelangt die durch Steinmäuerchen gut gekennzeichnet ist. Man
folgt dem nach rechts abbiegenden Weg und gelangt auf eine weitere Kreuzung. Der links
abbiegende Weg führt durch die "Lomos de Pedro Alfonso" [Buckel von Pedros
Alfonso] nach Maspalomas. Man folgt jedoch dem rechts, in nördlicher Richtung abbiegenden
Weg und gelangt zur Staumauer des "Presa de Chira" entlang des Stausees gelangt
man nach "Chercados de Araña".
Geschichte der Wegbeschreibung:
Die kanarischen Pinienwälder waren seit prähispanischer
Zeit eine wichtige Versorgunsquelle. Mit der Ankunft der Europäer begann die zunehmende
Rodung des Pinienwaldes, hauptsächlich zur Holzgewinnung. Das weiche Holz diente der
Beheizung der Häuser und zur Gewinnung von Kohle. Der stark hartzhaltige Kern der
älteren Pinien, "Tea" genannt, wurde aufgrund seiner Härte und
Widerstandsfähigkeit einerseits für Schreiner- und Tischlerarbeiten verwendet;
Andererseits wurden Teer und Pech aus dem Pinienkernen gewonnen. Die Tea-Stücke wurden
verbrannt und das so gewonnen Harz wurde zum Abdichten von Booten und zu Heilzwecken
verwendet. Die Herstellung vollzog sich in speziellen Öfen, die in den Gegenden der
Pinienwälder errichtet wurden. Bekannt ist der Ruf, den das Pechwasser in England als
Heilmittel, vor allem bei der Behandlung von Lungengeschwüren genoss. Ein weiteres
Produkt des Pinienwaldes waren die Pinienzapfen. Während der Entwicklung der
Bananenpflanzungen wurden große Mengen an Pinienzapfen. zusammengesucht um die zum Export
vorgesehenen Bananenstauden zu verpacken. Weiter dienten die Pinienzapfen zur Düngung und
als Spreu für das Vieh.

Wellen aus Fels. Ein versteinerter Ozean,
dessen Farben und Formen sich im
Wechselspiel von Sonnenlicht und Wolkenschatten wandeln.
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| Tour
4
Tunte - Cruz Grande
Pino Gordo de Pilancones - Las Tederas
Ayagaures
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Schwierigkeitsgrad:3
Mittlere Anstrengung
Dauer: 6h |
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Wegbeschreibung
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Ausgangspunkt
ist die Telefonkabine, die sich in der hinter der Mehrzwecksportanlage in Tunte
verlaufenden Strasse befindet.
Der Weg steigt Richtung "Cruz Grande" [Großes Kreuz] an und führt auf die
Landstrasse C-815. Nach einem kurzen Stück entlang der Landstrasse biegt man nach links,
in südlicher Richtung, in einem Weg ein, der in den "Parque Natural de
Pilancones-Ayagaures" [Naturpark] führt. Man folgt dem Weg bis zum "Degollada
de Dinero" [Geldpass] und biegt an dieser Stelle nach rechts in einen gut sichtbar
mit Steinmäuerchen gekennzeichneten Weg ein. Dem Weg folgend, gelangt man zu einer
weiteren Kreuzung, die wiederum mit Steinmäuerchen gekennzeichnet ist. Man folgt dem nach
links abbiegenden Weg und geht an der Südseite des "Morro" [Hügel] de la
"Cruz Grande" entlang. Der Weg überquert eines der Seitentäler der
"Barranco de la Data" und führt parallel zu dieser Schlucht bis auf den unteren
Weg des Naturparkes. man folgt dem Weg und passiert eine Linksabbiegung, die zur
Baumschule führt. Der Weg führt an einem Hügelausläufer entlang und überquert eine
weitere kleine Schlucht, bevor er in südlicher Richtung weiter verläuft. Der Weg führt
am Fuße der "Morros de la Vacas" [Hügel der Kühe] und des "Degollada de
la Manzanilla" entlang, die sich linkerhand in der Höhe erkennen lassen. Man gelangt
zu einer Kreuzung mit dem vom Höhenweg kommenden Verbindungspfad. Die Kreuzung ist gut
erkennbar, da sie beidseitig durch Steinmäuerchen gekennzeichnet ist. Man folgt dem nach
rechts abbiegenden Weg und gelangt zur "Pino Gordo [Dicke Pinie] de Pilancones",
die im Süden von "Montaña Negra" überragt wird. Etwa 400m nach dem "Pino
Gordo" findet man eine Kreuzung mit der Inschrift "Descansadero de los
Muertos" [Ruheplatz der Toten]. Ab diesem Punkt führt der Weg steil in Richtung des
Ausganges der "Barranco de la Data" bergab. Man kommt an vereinzelten Häusern
vorbei, überquert den Ausgang der Schlucht und gelangt auf die gegenüberliegende
Talseite. Der Weg führt durch "Las Casa de las Tederas" und nach Ayagaures. Auf
der Höhe einer weiteren stattlichen Pinie kommt man an einer Abzweigung nach links
vorbei. Dieser Pfad führt nach "Casa del Tanginastal". Man bleibt jedoch auf
den Hauptweg und gelangt zu einem weißen Häuschen an einem Wegkreuz. Von dieser Kreuzung
aus überblickt man den "Presa de Ayagaures" [Stausee]. Man folgt dem nach links
abbiegenden Weg, der in einen anderen, bis zum "Presa Ayagaures" führenden,
mündet. Der Weg führt am "Presa de Gambuesa" und am "Presa de
Ayagaures" entlang bis nach Ayagaures.
Geschichte zur Wegbeschreibung:
Der Weg wurde "Camino de los Muertos" [Totenweg]
genannt, da die christliche Bevölkerung nach der Eroberung der Insel verpflichtet war,
die Toten auf Friedhöfen christlich zu beerdigen.
Aufgrund der prekären wirtschaftlichen Lage verfügte man über einen gemeinschaftlichen
Sarg. Der Sarg diente zum Transport der Toten bis zum Friedhof von Tunte; nach der
Bestattung der Leiche wurde der leere Sarg zurücktransportiert und in einer Höhle
aufbewahrt, bis sich der nächste Todesfall ereignete. Der letzte gemeinschaftliche Sarg
befindet sich nach wie vor in einer Höhle Ausgangs von Ayagaures. Die Sargträger müssen
beachtliche Anstrengungen auf sich genommen haben; daher kennt man Orte wie
"Descansadero de los Muertos" [Ruheplatz der Toten] beim "Cruz de
Umbria" [Kreuz von Umbria] in der Nähe der "Pino gordo de Pilancones", wo
die Trauerzüge eine verdiente Ruhepause einlegten. |
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