MUSEEN

KANARlSCHES MUSEUM
Calle Dr. Verneau 2.       Tel. 928 - 31 56 00

Geht man in Richtung Plaza del Espiritu Santo, ist das Kanarische Museum nicht zu verfehlen.
Wenn Sie an Herkunft und Lebensweise der Altkanarier interessiert sind, ist der Besuch dieses Museums ein unbedingtes Muß.

Die Spuren der prähispanischen Bewohner der Kanarischen Inseln sind dort in mühseliger Kleinstarbeit zu einer vollständigen Sammlung zusammengetragen worden.

Das Museum beherbergt die Anthropologie der Mumien, Skelette und Schädel der Bailes- typicos-Ureinwohner, wobei der Cro-Magnon-Typ eine herausragende Stellung hat, ebenso wie Keramiksammlungen, unter denen die "pintaderas" besonders auffallen.
Pintaderas sind eine Art von Stempel aus gebranntem Ton, mit deren geometrischen Mustern die Haut oder die Kleider der Altkanarier in ocker oder rot bedruckt wurden.

Desweiteren befindet sich dort Abteilung Flora und Fauna sowie eine Bibliothek mit mehr als 40.000 Bänden.

Öffnungszeiten:
Täglich von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr.
Samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr.
Sonn- und Feiertags geschlossen
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KIRCHE SANTO DOMINGO

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Unweit des Museums an der Plaza de Santo Domingo, befindet sich die gleichnamige Kirche des alten Dominikanerklosters.
Sie steht auf dem Platz der Kapelle des Märtyrers Petrus San Pedro Martir, deren Bauherr der ehemalige Eroberer Pedro de Vera war..
Die Originalkonstruktion geht auf das 16. Jahrhundert zurück.
Im Innern befinden sich Heiligenbilder von Lujan Perez und eine mexikanische Barock-Monstranz aus dem 18. Jahrhundert.

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KOLUMBUSHAUS

Hier brilliert in ausgezeichnet herrschaftlicher Architektur ein Bauwerk dessen ehemalige Bewohner Rang und Adel hatten.
Zwischen der Plaza del Pilarillo Seco und dem Gäßchen zur Kapelle San Antonio Abad, also unmittelbar hinter der Kathedrale, steht das Kolumbus-Museum.
Zeitweise war dieses Haus die Residenz des Vogts und ehemaliger Wohnsitz der Gouverneure.columb 01.JPG (16224 Byte)
Es wird überliefert, daß Kolumbus anläßlich seines Aufenthalts auf Gran Canaria an diesem Ort übernachtete. 
Eine Sammlung von Gegenständen und Dokumenten des kolumbinischen Zeitalters begründet den zwingenden Grund eines Besuches.
Aufbewahrt werden z.B. das Bild der Heiligen Ana (Santa Ana), vor dem der Admiral betete, bevor er seine Reise in die Neue Welt antrat, sowie der gotische Brunnen aus jener Zeit und das Portal des 15. Jahrhunderts, durch das der erste Rohrzucker und die ersten Bananen nach Amerika ausgeführt wurden.

Ausstellungssäle für Malerei und Plastiken, mit einer interessanten Sammlung aus dem Prado-Museum in Madrid, bilden den kunsthistorischen Höhepunkt.

Öffnungszeiten:
Täglich von 9.30 bis 14.30 Uhr
Samstags und an Feiertagen 9.30 bis 13.00 Uhr
Sonntags geschlossen.

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Die KATHEDRALE

... liegt an der Plaza von Santa Ana, dem Herzen der Vegueta - dem ältesten Stadtteil von Las Palmas de Gran Canaria.
Baubeginn war1497 und für den Gottesdienst geweiht wurde sie gegen 1570.
Ihr Inneres ist im gotischen Stil Emanuels I. von Portugal gehalten.
Das Äußere der Kathedrale dagegen spiegelt den Klassizismus wider, konnte aber nicht fertiggestellt werden.

Die drei gleichhohen Kirchenschiffe im Hauptteil sind architektonisch besonders erwähnenswert.
Das Flachgewölbe über der Krypta unter dem Hochaltar ist von einzigartiger architektonischer Perfektion, fast einmalig in der Welt, wenn man einmal von der des Escorial absieht.

Der Innenhof besticht durch seine Orangenbäume oder "Patio de los Naranjos".

Im Besitz der Kathedrale (Catedral de Las Palmas de Gran Canaria) befindet sich ein großer Schatz an verschiedenen und einzigartigen Kunstobjekten welche hauptsächlich
innerhalb der Kathedrale und ihres Diözesanmuseums für Kirchenkunst zu finden sind.

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DIÖZESANMUSEUM FUR KIRCHENKUNST

Als er 1791 Bischof der Diözese war, hatte Monsignore Infantes Florido die Idee zu dieser Einrichtung. Bis zur Einweihung dauerte es allerdings bis 1984. Wer die sich auf zwei Stockwerke verteilenden sieben Säle betritt, sieht die religiöse Kunstgeschichte Gran Canarias wie bei einem Panoramablick vor sich ausgebreitet ...

Ein Bogen des Goldschmiedes Antonio Padilla im Rokokostil  und ein Brustkreuz des Bischofs Verdugo (beides aus dem 18. Jahrhundert) sowie der Thron des Corpus,
ein Werk des kanarischen Goldschmieds Jose Eugenio, ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert.

Die Gemäldesammlung erstreckt sich von der Jungfrau von Bethlehem (aus dem 16. Jahrhundert im Flamencostil) bis zu Werken kanarischer Maler wie Rodriguez de la Oliva, Juan de Miranda oder Luis de la Cruz (aus dem 17. und 18. Jahrhundert), bis hin zu Gemälden von Nestor de la Torre oder des zeitgenössischen Malers Jesus Arencibia aus Tamaraceite.

Im Bereich des Pueblo Canario, Tel. 245135.

Es beherbergt unter anderem die Hauptwerke des kanarischen Malers Nestor (1888-1938), sowie Ausstellungsstücke aus seinem Besitz: symbolistische und modernistische Kunst, Volkskunst, kanarisches Kunsthandwerk, Design und Mode.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 12 und von 16 bis 19 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10.30 bis 13.30 Uhr. Mittwochs ist geschlossen.

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KANARISCHES DORF

In den Gartenanlagen des Doramas, in denen sich auch das Nestor-Museum befindet, finden wir dieses Werk. Das Konzept wurde vom Maler Nestor erdacht und von seinem Bruder, dem Architekten Miguel Martin Fernandez de la Torre, in die Tat umgesetzt .
Es ist ein symbolisches Beispiel kanarischer Architektur und von üppigen Gartenanlagen umgeben, die den "Parque Doramas" bilden, einen ansprechenden und
bemerkenswerten Ort.
Mit seinen Terassen, Restaurants und Spielplätzen, sind dem Vergnügen der jüngeren Generation keine Grenzen gesetzt.

Das Pueblo Canario mit seinen Volkstänzen steht außerdem zu nachfolgenden Zeiten ganz im Zeichen der Volksmusik.
An Sonntagen von 11.45 bis 13.30 Uhr und Donnerstagen von 17.30 bis 19.00 Uhr


CASTILLO DE LA LUZ

Diese Festung befindet sich zwischen der Straße Juan Rejon und dem Fischereihafen. Es galt als Bastion des kanarischen Widerstands gegen die Piratenangriffe des
16. Jahrhunderts, die am Ende der früheren Hafenmole errichtet und inzwischen zum erhaltenswürdigen Monument von geschichtlichem Wert erklärt wurdeLP-karte.JPG (38179 Byte).
Nach einer kürzlich erfolgten Renovierung ist geplant, dort ein Seefahrtsmuseum einzurichten.




DER PARQUE SANTA CATALINA
UND CANTERAS - STRAND


Der Santa-Catalina-Park befindet sich in einem Bereich der Stadt, der wegen seiner Nähe zum Hafen auch "el puerto" (der Hafen) genannt wird.
Dabei handelt es sich um einen sehr charakteristischen Ort, an dem sich Besucher und Einheimische ein Stelldichein geben.
Zahlreiche Terassencafes laden dazu ein, sich eine Weile dort niederzulassen.
Bei Kaffee oder Bier kann man sich vom Einkaufsbummeln in den Basaren der näheren Umgebung erholen.

Der Santa-Catalina-Park ist ein Zentrum des internationalen Tourismus und Ausgangspunkt der hierzulande "GUAGUAS" genannten Busse.
Außerdem immer wieder Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wenn sich die Stadtkapelle hier zu einem ihrer zahlreichen Konzerte eingefunden hat.

Zahlreiche Diskotheken, Pubs und Bierkneipen in den Nachbarstraßen bilden hier das Zentrum des Nachtlebens.

Der goldene Sand des Las-Canteras-Strandes mit seinen sanften Meereswellen ist nur wenige Meter vom Santa-Catalina-Park entfernt.
Die übers ganze Jahr über angenehmen Temperaturen laden stets zum Baden ein, wenn man nicht einen - vielleicht sogar nächtlichen Spaziergang entlang der Strandpromenade vorzieht.

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